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1. Oktober 2020

Etwa 70 Tausend Schwerbehinderte

In Frankfurt leben rund 730 Tausend Menschen.
Davon haben etwa 70 Tausend Menschen eine Schwerbehinderung.
Das sind zum Beispiel:

  • Menschen im Rollstuhl
  • Blinde Menschen
  • Gehörlose Menschen

Es gibt aber noch viele andere Formen von Schwerbehinderung.
Wie zum Beispiel eine Geh-Behinderung
oder eine dauerhafte Erkrankung.

Die Zahl der Menschen mit einer Schwerbehinderung
nimmt in Frankfurt zu.

Eine Behinderung kann jeden treffen.

Inklusion heißt auch,
an alle zu denken.
Jeder soll überall dabei sein können.

Gebäude, Busse und Bahnen sollen barrierefrei sein.
Jeder Mensch soll ohne Hilfe
an alle Orte kommen und sie nutzen können.
Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt hat viel Geld ausgegeben,
um Busse, Bahnen und Haltestellen barrierefrei zu machen.
Sie kümmert sich auch in Zukunft darum.

Die Stadt Frankfurt fördert barrierefreies Bauen
mit 900 Tausend Euro jährlich.
Sie gibt den Menschen Tipps, wenn sie bauen wollen.

Die Frankfurter Behinderten-Arbeitsgemeinschaft gibt den Politikern und den Ämtern Tipps.
Damit sie daran denken, was Menschen mit Behinderung brauchen.

Die Stadt Frankfurt will auch,
dass alle Menschen Texte lesen
und verstehen können.
Daher ist dieser Text in Leichter Sprache geschrieben.
Dazu sagt man auch:
Barrierefreie Kommunikation.
Die Stadt Frankfurt gibt jedes Jahr viel Geld
für barrierefreie Kommunikation aus.

Hilfreich:
Der Öffnet internen Link im aktuellen FensterOnline-Stadtführer für Menschen mit Behinderungen in Frankfurt.

Damit es allen Menschen mit Behinderung
auf der ganzen Welt besser geht,
haben verschiedene Länder einen Vertrag gemacht.
In schwerer Sprache heißt dieser Vertrag:
Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
In diesem Vertrag stehen die Rechte
von Menschen mit Behinderung.

177 Länder auf der ganzen Welt haben diesen Vertrag unterschrieben.
Auch Deutschland gehört dazu.

In dem Vertrag stehen viele Ziele.
Zum Beispiel:

  • Kinder mit und ohne Behinderung
    sollen in die gleichen Kindertagesstätten gehen.
  • Kinder mit und ohne Behinderung
    sollen in die gleichen Schulen gehen.
  • Alle Kinder sollen miteinander lernen.
  • Lehrer und Lehrerinnen unterstützen jedes Kind so,
    wie es das Kind braucht.

Die Stadt Frankfurt hat begonnen,
diese Ziele zu erreichen.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

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Etwa 83 Tausend Menschen sind älter als 70 Jahre

Es gibt immer mehr ältere Menschen,
die in Frankfurt leben.
Diese Menschen wollen gesund bleiben
und viel unternehmen.
Das ist gut so!

Die Stadt Frankfurt macht für ältere Menschen viele Angebote,
zum Beispiel:

  • Treffpunkte für ältere Menschen
  • Die Seniorenzeitschrift.
    Das ist eine eigene Zeitschrift für ältere Menschen.
  • Tagesfahrten für ältere Menschen

Gebäude, Busse und Bahnen sollen barrierefrei sein.
Ältere Menschen sollen ohne Hilfe
an alle Orte kommen und sie nutzen können.
Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt hat viel Geld ausgegeben,
um Busse, Bahnen und Haltestellen barrierefrei zu machen.
Sie kümmert sich auch in Zukunft darum.

Die Stadt Frankfurt fördert barrierefreies Bauen.
Sie gibt den Menschen Tipps, wenn sie bauen wollen.

Auch andere Einrichtungen in Frankfurt  machen Angebote für ältere Menschen.
Zum Beispiel:

  • die Volkshochschule
  • das Gesundheitsamt
  • das Rathaus für Senioren und Seniorinnen
  • die Sozialrathäuser

Der Senioren-Beirat der Stadt Frankfurt sagt den Politikern,
was älteren Menschen wichtig ist.

Inklusion heißt auch:
Alle Menschen können am gesellschaftlichen Leben teilhaben
Alle Menschen sind mittendrin dabei
Alle Menschen können mitreden.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 


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Etwa 2 Tausend Asyl-Suchende

Viele Menschen aus anderen Ländern sind auf der Flucht .
Zum Beispiel vor Krieg und Verfolgung.
Auch Kinder sind dabei.
Sie alle sind in Not.

Deshalb suchen immer mehr Menschen Asyl in Deutschland.
Asyl bedeutet: Unterkunft und Schutz.
Die Frankfurter und Frankfurterinnen helfen diesen Menschen.
Auch wenn es manchmal schwierig ist,
weil so viele Menschen Asyl suchen.
Aber wer in Not ist,
bekommt Hilfe!

Inklusion heißt auch:
Wir heißen Menschen aus anderen Ländern willkommen.
Frankfurt zeigt,
dass das möglich ist.
Das ist für alle ein Gewinn.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 

 

 

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Etwa 13 Tausend von Demenz Betroffene

Demenz ist eine Krankheit im Gehirn.
Diese Krankheit bekommen oft ältere Menschen

Ein an Demenz erkrankter Mensch:

  • vergisst Dinge,
    die gerade passiert sind.
  • versteht nicht mehr so gut,
    was um einen herum passiert.
  • verlernt das Sprechen.

In Frankfurt leben etwa 13 Tausend Demenz-Kranke.
Die Zahl der Demenz-Kranken nimmt zu.

Demenz gehört zum menschlichen Leben
wie andere Beeinträchtigungen auch.
Demenz-Kranke sind wie alle Menschen
ein Teil unserer Gesellschaft.

Inklusion heißt auch:
Kranke Menschen gehören zu unserer Gesellschaft dazu.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 

 

Auch interessant:

(PDF) Stellungnahme des Ethikrats zu Demenz
http://www.demenzinitiative.de/

 

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Etwa 73 Tausend Hartz 4-Empfänger

Manche Menschen haben keine Arbeit mehr
und nicht genug Geld zum Leben.
Sie brauchen Geld.
Und sie brauchen Arbeit.

Wenn man erst seit kurzem arbeitslos ist,
bekommt man Geld von der Bundesagentur für Arbeit.
Wenn man länger als 2 Jahre arbeitslos ist,
bekommt man Geld vom Jobcenter.

Die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter Frankfurt wollen,
dass die Menschen wieder Arbeit finden.
Sie helfen den Menschen bei der Suche.

Auch die Stadt Frankfurt hilft den Menschen:
Sie macht Angebote zur beruflichen Weiterentwicklung.
Die Hilfe hat den Namen:
Frankfurter Arbeitsmarktprogramm.

Inklusion heißt auch:
Menschen ohne Arbeit oder mit wenig Geld
sind Teil unserer Gesellschaft.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 

 

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Etwa 105 Tausend Linkshänder

Inklusion heißt auch:
Jeder Mensch soll alles ohne Hindernis nutzen können.
Damit sind nicht nur Rollstuhlfahrer, Blinde oder Gehörlose gemeint.
Auch Linkshänder und Menschen mit Rot-Grün-Schwäche gehören dazu.

 

Linkshänder:

In Frankfurt gibt es etwa 105 Tausend Linkshänder.
Doch viele Dinge sind für Rechtshänder gemacht.
Zum Beispiel Scheren und Computermäuse.

Früher wurden Linkshänder oft gezwungen,
für alles die rechte Hand zu benutzen.
Dadurch bekamen sie viele Probleme.

Alltägliche Gegenstände sollen deshalb so gestaltet sein,
dass auch Linkshänder sie gut nutzen können.

 

Farbfehlsichtigkeit:

Viele Menschen können Rot und Grün nicht gut unterscheiden.
Das nennt man: Rot-Grün-Schwäche.

In Frankfurt leben etwa 35 Tausend Menschen mit einer Rot-Grün-Schwäche.

Aber oft sollen gerade die Farben Rot und Grün einen Unterschied deutlich machen.
Zum Beispiel bei:

  • Ampeln
  • Hinweisschildern
  • Spielsteinen

Viele Menschen können diesen Unterschied nicht gut erkennen.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 

 

 

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Etwa 20 Tausend Menschen,

die nicht gut lesen und schreiben können

Manche Erwachsene können nicht
oder nur ganz schlecht Lesen und Schreiben.
In Schwerer Sprache heißen diese Menschen: An-Alpha-Beten
(geschrieben: Analphabeten)

In Frankfurt leben etwa 20 Tausend An-Alpha-Beten.

Es gibt auch Erwachsene,
die einzelne Sätze lesen und schreiben können.
Aber ein ganzer Text ist für sie zu schwierig.
In Frankfurt leben etwa 65 Tausend dieser Menschen.

Sie schämen sich oft
und fühlen sich unsicher.
Sie verstecken ihre Probleme mit dem Lesen.
Die An-Alpha-Beten versuchen trotzdem,
in ihrem Leben gut zurecht zu kommen.

Inklusion heißt auch:
Wir achten Menschen,
auch wenn sie etwas nicht gut können.
Alle sollen einander helfen.
Niemand muss sich verstecken.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 

 

 

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Etwa 4 Tausend Autisten

In Frankfurt leben etwa 4 Tausend Autisten:

  • Sie nehmen ihre Umwelt anders wahr.
  • Sie brauchen ihre eigene Ordnung.
  • Sie sind oft sehr konzentriert.

Auch Kinder können Autisten sein.

Inklusion heißt auch:
Menschen mit Autismus
verdienen unseren Respekt.
Wie jeder Mensch.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 

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Etwa 40 Tausend Schwule und Lesben

In Frankfurt gibt es viele Frauen,
die Frauen lieben.
Diese Frauen nennen sich: Lesben.

Männer, die Männer lieben,
nennen sich: Schwule.

In Frankfurt leben etwa 40 Tausend Lesben und Schwule.

Lesben und Schwule sind in Frankfurt willkommen.
Wenn sie wollen,
können sie in Frankfurt heiraten.

In der Stadt Frankfurt findet ein Mal im Jahr ein Fest
für Schwule und Lesben statt:
Der Christopher-Street-Day (sprich: Kristoffer-Striet-Däi).

Und das Amt für Jugend und Soziales
macht Angebote für Kinder und Jugendliche.

Inklusion heißt auch:
Es ist egal,
ob ein Mensch einen Mann
oder eine Frau liebt. Jeder Mensch gehört zu unserer Gesellschaft.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 

Quelle: Stadt Frankfurt am Main 
Schätzung sowie Links zu Anlaufstellen und Veranstaltungen

 

 

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Etwa 2 Hundert Dänen und Däninnen

In Frankfurt leben etwa 730 Tausend Menschen.
Sie stammen aus 178 verschiedenen Ländern.
Etwa 200 Tausend Frankfurter und Frankfurterinnen
haben eine ausländische Nationalität.
Das heißt:
Diese Menschen leben in Frankfurt.
Sie kommen aber aus einem anderen Land.

Zum Beispiel:

  • In Frankfurt leben 2 Hundert Dänen und Däninnen.
    Das ist eine kleine Gruppe.
  • In Frankfurt leben 27 Tausend Türken und Türkinnen.
    Das ist die größte Gruppe von Menschen mit ausländischer Nationalität.

Es gibt aber auch viele Menschen,
die in Deutschland geboren sind.
Und deren Eltern aus einem anderen Land kommen.

Es ist gut für die Stadt,
dass so viele Menschen
mit unterschiedlichen Erfahrungen hier leben.

Inklusion heißt auch:
Wir heißen Menschen aus allen Ländern willkommen.
Frankfurt zeigt, dass das möglich ist.
Das ist für alle ein Gewinn.
Wir alle zusammen sind die Stadt Frankfurt.

 

Inklusion. Vielfalt ist normal.

 

 

 

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