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19. April 2021
19.03.2021

Virtuelle Ausstellung anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages im AmkA: ‚Außergewöhnlich! Kinder und Familien mit Trisomie 21‘


(ffm) Das AmkA lädt ein zu einer neuen virtuellen Ausstellung mit Fotografien und Gedanken von Conny Wenk, selbst Mutter einer Tochter mit Trisomie 21, anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages am Sonntag, 21. März. Das digital nachgebaute Veranstaltungsfoyer des AmkA im vierten Stock des stadtRAUMfrankfurt ist Öffnet externen Link in neuem Fensterab sofort hier im Internet erreichbar.

Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber sagt: „Der 21. März ist nicht nur unser Frühlingsbeginn, das traditionelle Nouruz-Fest und Neujahr in vielen Teilen der Erde. Der 21. März ist auch nicht nur der Internationale Tag gegen Rassismus – sondern zugleich der Welt-Down-Syndrom-Tag! Echte Teilhabe heißt: Alle Menschen gehören dazu, niemand darf ausgegrenzt werden. Nur so können alle Menschen ihr Potenzial bestmöglich entfalten. Das hat uns die inklusive Pädagogik der letzten Jahre gelehrt. In der schulischen Inklusion sind wir in Frankfurt vorangekommen, unsere Modellregionen Inklusion wurden im letzten Jahr evaluiert. Aber es bleibt noch viel zu tun, in der Barrierefreiheit der Gebäude, in pädagogischer Fortbildung und Ressourcenausstattung – und in der Haltung von uns allen: Teilhabe muss eine Selbstverständlichkeit sein. Das ist das Anliegen des Welt-Down-Syndrom-Tag – und dafür steht das AmkA. Ich lade alle dazu herzlich ein, es sind tolle Bilder. Dank besserer Förderung und schulischer Inklusion leben mehr und mehr Menschen mit Trisomie 21 heute mit Unterstützung recht selbstständig und selbstbestimmt. Und manche arbeiten später sogar auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hier wird klar: Teilhabe ist kein bloßes Wort, wenn wir Menschen mehr zutrauen und uns alle darauf einstellen.“

Der Welt-Down-Syndrom-Tag ist seit 2012 ein offizieller Aktionstag der Vereinten Nationen. Das Datum am 21. März erinnert an die Trisomie 21, das dreifache Vorhandensein des 21. Chromosoms im „Down-Syndrom“. Der Name geht zurück auf den englischen Arzt John Langdon Haydon Down (1828-1896).