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21. Februar 2019
11.02.2019

Robert-Blum-Schule wird erweitert: Magistrat beschließt Bau- und Finanzierungsvorlage


(ffm) Für rund 8,4 Millionen Euro wird die Robert-Blum-Schule in Höchst einen Erweiterungsbau erhalten. Der Magistrat hat der Bau- und Finanzierungsvorlage von Baudezernent Jan Schneider am Freitag, 8. Februar, zugestimmt. Vorgesehen ist ein dreigeschossiger Neubau für Verwaltung, Schulbetrieb, Betreuung und Cafeteria. Abgerissen werden eine baufällige Holzbaracke sowie eine Garage. „An der Grundschule reichen die Kapazitäten nicht mehr aus“, erläutert Schneider. „Mit dem Neubau decken wir den Raumbedarf einer fünfzügigen Ganztagsschule.“ Wenn auch die Stadtverordnetenversammlung der Vorlage zustimmt, kann im kommenden Sommer mit dem Bau begonnen werden.

Grundlage für den Erweiterungsbau ist das 2017 beschlossene Raumprogramm, das gemeinsam mit der Schulgemeinde entwickelt wurde. Die Erweiterte Schulische Betreuung, die bisher die veraltete Holzbaracke nutzt, findet künftig Räume im Neubau. Dadurch ist es möglich, die Zahl der Betreuungsplätze zu erhöhen und das Ganztagsangebot der Schule weiterzuentwickeln. Der neue Speisesaal kann auch als Bewegungsraum genutzt werden und mit dem benachbarten Mehrzweckraum und dem Raum für die Intensivklasse zu einer großen multifunktionalen Fläche zusammengeschaltet werden, sodass auch Theatervorstellungen oder musische Projekte möglich sein werden.

Für die Schule ist dieses Angebot von besonderer Bedeutung, da sie nicht über eine eigene Turnhalle verfügt. Die Küche ist so ausgelegt, dass von dort aus auch umliegende Schulen mitversorgt werden können. Mitarbeiterzimmer und Verwaltung werden in das zweite Obergeschoss des Erweiterungsbaus verlagert, sodass im Bestandsgebäude weitere Klassenräume geschaffen werden können. Damit kann der temporäre Modulbau auf dem Schulhof ersetzt werden. Zwei Räume sind zudem für die sozialpädagogische Förderung der Schülerinnen und Schüler vorgesehen.

Der von dem Architekturbüro netzwerkarchitekten entworfene Erweiterungsbau spiegelt das in den Jahren 1995 und 2004 errichtete u-förmige Gebäude und bildet mit diesem eine Einheit. Zugleich wird das Obergeschoss des Bestandsgebäudes barrierefrei erschlossen. Durch die kompakte Bauweise entstehen größtmögliche Freiflächen. Für das gesamte Gebäude ist eine mechanische Be- und Entlüftung vorgesehen. Der Bauantrag wird derzeit vorbereitet und soll in Kürze eingereicht werden.