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27. Februar 2020
31.01.2020

‚Problemmelder Pflege‘ nimmt Arbeit auf


(ffm) Menschen zu pflegen und zu versorgen ist eine verantwortungsvolle und fordernde Aufgabe. Betroffene und Angehörige empfinden angesichts einer unübersichtlichen Anbieterlandschaft, schwer verständlicher Fachausdrücke und komplizierter rechtlicher Rahmenbedingungen zunehmende Unsicherheit. Zwischen Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen und dem Pflegepersonal besteht oft eine emotionale Bindung, und bei auftretenden Qualitätsmängeln wissen die Betroffenen manchmal nicht, an wen sie sich wenden können. „Oftmals befürchten Betroffene infolge einer Beschwerde Nachteile bei der Versorgung“, sagt Stadträtin Daniela Birkenfeld.

Um für solche Fälle eine Unterstützung anzubieten, nimmt am Samstag, 1. Februar, eine neue zentrale Anlaufstelle zum Thema Qualitätsmängel in der Pflege für die Bürger der Stadt Frankfurt am Main ihre Arbeit auf. Der „Problemmelder Pflege“ arbeitet unabhängig, neutral und vertraulich. Die Unterstützung ist für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.

Angesiedelt im Jugend- und Sozialamt, beraten und unterstützen die Mitarbeiter in Fragen der häuslichen, teilstationären und stationären Pflege. Birkenfeld ist froh, das Angebot nun etablieren zu können. „Der Problemmelder ergänzt sinnvoll das bereits vorhandene umfassende Beratungsangebot in den über das Stadtgebiet verteilten Sozialrathäusern, den Besonderen Diensten und dem Pflegestützpunkt“, sagt die Stadträtin.

Der „Problemmelder Pflege“ ist im Sozialrathaus Ost, Standort Bornheim, angesiedelt und mit Pflegefachkräften besetzt. In einer Sprechstunde haben die Bürger dienstags von 10 bis 12 Uhr die Möglichkeit, barrierefrei vor Ort beraten zu werden. Telefonisch ist die Beratungsstelle dienstags und donnerstags jeweils von 10 bis 12 Uhr unter 069/212-35302 zu erreichen. Das zentrale Postfach Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailproblemmelder-pflege@stadt-frankfurt.de wird an Werktagen täglich gesichtet.