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16. Januar 2021
24.11.2020

Sichtbares Erfolgsprojekt: Ein weiterer Bücherschrank öffnet in Unterliederbach


(ffm) In der 48. Kalenderwoche wird ein offener Bücherschrank in der Sieringstraße aufgestellt. Das ist mittlerweile der neunte Bücherschrank im Ortsbeiratsbezirk 6 und der zweite im Stadtteil Unterliederbach. Mit Blick auf die derzeit geltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird von der sonst üblichen Eröffnungsfeier abgesehen. Das ändert nichts an der Freude über den neuen Bücherschrank, der nun in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen und von dem ehrenamtlichen Paten Jürgen Lange betreut wird.

„Die Idee des Bücherschranks in der Sieringstraße ist eine Idee der Bürgerinnen und Bürger aus Unterliederbach“, sagt Bernardo Sprung. Er ist Quartiersmanager und kann künftig direkt von seinem Büro aus auf den Schrank schauen. Für ihn ist der öffentliche Bücherschrank eine Herzensangelegenheit: „Es ist ein tolles Beispiel dafür, wie Beteiligung in der Praxis aussehen kann. Gemeinsam mit den mitwirkenden Bürgerinnen und Bürgern sowie den Verantwortlichen haben wir es geschafft, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen“, sagt Sprung.

Auch Susanne Serke, Ortsvorsteherin des Ortsbeirats 6, ist froh: „Ich freue mich, dass Unterliederbach einen neuen Bücherschrank bekommt. Ein Bücherschrank bietet Menschen die Möglichkeit, sich kostenlos Bücher auszusuchen. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot, das die Lust am Lesen wecken und fördern kann und ist deshalb sinnvoll und unterstützenswert. Daneben entwickeln sich Bücherschränke oft auch zu einem Ort der Begegnung und können damit zur Attraktivität eines Platzes beitragen.“

Beantragt und finanziert wird der Bücherschrank vom Ortsbeirat 6, genehmigt, aufgestellt und unterhalten werden die öffentlichen Bücherschränke der Stadt Frankfurt am Main vom Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE). „Die öffentlichen Bücherschränke sind ein voller Erfolg und ein tolles Beispiel dafür, wie sich eine Idee immer weiter entfalten kann. Wir freuen uns, dabei unterstützend zur Hand gehen zu können“, sagt Amtsleiterin Michaela C. Kraft.