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16. Januar 2021
17.12.2020

Oberbürgermeister Feldmann und Personal- und Gesundheitsdezernent Majer stellen Frankfurter Impfzentrum vor


(ffm) Von außen sieht die Festhalle aus wie immer. Doch hinter der Fassade ist in Frankfurts größtem Konzerthaus nichts mehr wie früher. 44 Impfkabinen säumen den Innenraum – zentrales Element des Frankfurter Impfzentrums, das um den Jahreswechsel herum seinen Betrieb aufnehmen soll.

Am Donnerstag, 17. Dezember, haben Oberbürgermeister Peter Feldmann und Personal- und Gesundheitsdezernent Stefan Majer auf einem Rundgang das größte Impfzentrum Hessens vorgestellt. Betreiber ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Bis zu 4.000 Impfungen am Tag sollen in der Spitze hier möglich sein. Wann es losgeht? Das Land rechnete zuletzt mit einer Auslieferung des Impfstoffs ab Ende Dezember. Inwiefern sich die vorgezogene Zulassung auf den Start auswirkt, ist bisher unklar.

Oberbürgermeister Feldmann: „Dieses Impfzentrum ist ein Silberstreif am Horizont. Es verbreitet Hoffnung. Das ist gut – aber wir müssen aufpassen, dass Hoffnung nicht in Leichtsinn umschlägt. Noch ist nichts gewonnen. Es wird Monate dauern, bis eine Herdenimmunität erreicht ist. Bis dahin müssen wir uns weiter streng an die Regeln halten. Sonst gewinnt das Virus die Oberhand.“

Gesundheitsdezernent Majer, der auch den Corona-Verwaltungsstab der Stadt leitet, lobte die beteiligten Institutionen: „Der Planungsstab Impfzentrum unter der Leitung des Gesundheitsamtes hat mit der Unterstützung des örtlichen Katastrophenschutzes in kürzester Zeit und mit großer Kompetenz diese logistische Mammutaufgabe gemeistert. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihr Engagement.“

Dierk Dallwitz, Geschäftsführer DRK Bezirksverband Frankfurt: „Mit dem Corona-Impfzentrum an der Messe werden wir, gemeinsam mit den mobilen Impfteams in Frankfurt, ein funktionierendes System für alle Frankfurterinnen und Frankfurter gewährleisten. Wir sind mit unserem Team gut vorbereitet und möchten dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.“

„Wir haben zwei große Bitten an die Frankfurterinnen und Frankfurter“, sagen Feldmann und Majer abschließend. „Erstens: Lassen Sie sich impfen. Wir werden es auch tun. Und zweitens: Haben Sie Geduld, bis Sie dran sind. Auch da werden wir es Ihnen gleichtun. Vorrang haben diejenigen, denen das Virus besonders gefährlich werden kann – und das ist richtig so.“

Öffnet externen Link in neuem FensterDas Informations-Blatt zum Impfzentrum gibt es hier.