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5. Dezember 2021

Literatur in einfacher Sprache


Die Stabsstelle Inklusion dankt ihren Projektpartnern Literaturhaus Frankfurt (Veranstalter), Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (Förderer) und Netzwerk Inklusion Frankfurt (Ideengeberin).

Es werden weitere Lesungen für 2020 vorbereitet.
Wenn es soweit ist, werden alle Lesungen 2020 in der Rubrik Öffnet internen Link im aktuellen FensterTERMINE bekanntgegeben.

„LiES! Das Buch. Literatur in Einfacher Sprache“

Im Mai 2021 hat die Fachkommission der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Überprüfung von Lehr- und Lernmitteln für den Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation vierzehn Medien ausgewählt, die für den Unterricht mit Kindern und Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigung geeignet sind.

„LiES! Das Buch. Literatur in Einfacher Sprache“, 2020 erschienen im Piper Verlag und herausgegeben von Literaturhausleiter Hauke Hückstädt, ist eines davon.

In der Begründung der KMK heißt es: „Entstanden ist ein Band ganz besonderer Literatur, erstmalig und bis dahin weltweit auch einmalig. Er bietet Gelegenheit, im Deutschunterricht 15 namhafte Autorinnen und Autoren der Gegenwartsliteratur in einem Buch kennenzulernen. Die Geschichten zeigen ganz verschiedene neue Formen von Literatur, die auch Menschen, die nicht gut lesen können, verständlich sein sollten. Einige Texte wirken durch die Verknappung poetisch, andere sind sehr bewusst nüchtern gehalten, jedem Wort bleibt Raum. Dank des konsequenten Einsatzes dieser Form der Einfachen Sprache sind alle Texte auch für Schülernnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation gut verständlich und lesbar. Denkbar wäre der Einsatz als Lektüre für die Sekundarstufe I und II sowohl im inklusiven Unterricht als auch an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation. Damit ist der Band „LiES!“ für den Einsatz im Unterricht bei Schülerinn und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation ab Klasse 10 und in der Sekundarstufe II unbedingt zu empfehlen.“

Leitet Herunterladen der Datei einDie Pressemeldung kann hier heruntergeladen werden.

Jetzt als Buch und als Hörbuch: Literatur in Einfacher Sprache

Die „Literatur in Einfacher Sprache“ ist sehr beliebt.

Sehr viele Menschen haben die Lesungen besucht.

Jetzt gibt es diese Literatur als Buch.

Und als Hörbuch!

Öffnet externen Link in neuem Fenster„LiES! Das Buch“ (als Buch)

Öffnet externen Link in neuem Fenster„LiES! Das Buch“ (als Hörbuch)

Das Buch und das Hörbuch sind auch im Buchhandel zu haben.

LiES ist ein Projekt des Literaturhaus Frankfurt und der Stabsstelle Inklusion.
Es wird gefördert durch das Landes-Sozialministerium.

 

Foto zeigt Julia Schoch, Kristof Magnusson und Hauke Hückstädt bei der Lesung im Literaturhaus.
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Christiane van den Borg

 

Buchpremiere macht Freude

Am 05.03.2020 erlebte das Publikum bei der Buchpremiere einen sehr unterhaltsamen Abend. Literaturhaus-Leiter Hauke Hückstädt und hr-Journalist Alf Mentzer stellten die Autoren Kristof Magnusson und Julia Schoch vor. Mehrere Texte aus dem neuen Buch wurden vorgelesen, sowohl Texte von Schoch und Magnusson, als auch Texte von anderen Autoren. Insgesamt gibt es im Buch Texte von 13 bekannten Autoren.

Das Publikum war begeistert, der Saal war wieder voll. Die Veranstaltungen der „Literatur in Einfacher Sprache“ sind ein großer Erfolg.

Die Lesung wurde von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt. Auch gehörlose Menschen kommen gerne.

Die beliebte „Literatur in Einfacher Sprache“ erscheint jetzt im Piper Verlag:
Das Buch heißt „LieS! Das Buch“ und ist in Kürze überall erhältlich.

Foto zeigt Anna Kim und Arno Geiger bei der Lesung im Literaturhaus.

 

Arno Geiger und Anna Kim – die heißeste Lesung des Jahres

Trotz Rekord-Temperaturen kamen am 26.06.2019 über 100 Menschen ins Literaturhaus, um Arno Geiger und Anna Kim zu erleben.
Fantastisch!

Und es hat sich gelohnt. Anna Kim begeisterte in ihrem Text mit innovativen Wortspielen in Einfacher Sprache. Arno Geiger zeigte bemerkenswertes Gespür für Menschen mit Handicap – und dafür, was alle Menschen interessiert: Essen!

Anschließend tauschte sich das Publikum mit den Autoren aus, bevor der bis dahin heißeste Tag des Jahres ausklang.

Foto zeigt Ulrike Almut Sandig und Jens Mühling bei der Lesung im Literaturhaus
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Christiane van den Borg

 

Vielseitig - Ulrike Almut Sandig und Jens Mühling im Literaturhaus

Am 8. April 2019 erlebte das Publikum, wie vielseitig Literatur in Einfacher Sprache ist. Ulrike Almut Sandigs Text hatte ein schweres Thema und war doch fantastisch leicht verständlich geschrieben und vorgetragen. Hohe Kunst und sehr spannend! Jens Mühling begeisterte mit einem Bericht von einer Reise rund ums Schwarze Meer. Das Publikum erlebte durch ihn, wie vielfältig die Menschen und Völker dort sind. Und wie sich Menschen in allen Sprachen einfach verständlich machen können.

 

Foto links zeigt (von links nach rechts): Maruan Paschen, Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld,
Judith Hermann und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt

© Stabsstelle Inklusion im Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Christiane van den Borg

Foto rechts zeigt Judith Hermann und Maruan Paschen bei der Lesung im Literaturhaus
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Christiane van den Borg

 

Judith Hermann und Maruan Paschen sorgen für volles Haus

Frau Stadträtin Prof. Dr. Birkenfeld und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt freuten sich am 27. März 2019, erneut 150 Besucherinnen und Besucher zu begrüßen. Und natürlich die bekannten Autoren Judith Hermann und Maruan Paschen, die im Literaturhaus ihre Texte in Einfacher Sprache lasen. Das Publikum war begeistert. Wieder war es ein spannender und vergnüglicher Abend, mit der Gelegenheit, sich nach der Lesung mit den Autoren auszutauschen.

Foto zeigt Julia Schoch und Kristof Magnusson bei der Lesung im Literaturhaus.

 

Lesung mit Magnusson und Schoch ein großer Erfolg 

Teilhabe für alle soll überall möglich sein, auch in der Kultur. Acht namhafte Autoren schreiben neue Geschichten in Einfacher Sprache. Einfache Sprache als Kunstform! Am Am 6. Dezember 2018 fand im Literaturhaus wieder eine Lesung mit zwei Autoren statt:  Julia Schoch und Kristof Magnusson.

Der Abend war ein großer Erfolg. 150 Besucherinnen und Besucher (mit und ohne Handicap) füllten den großen Saal und genossen die Lesung, die auch durch Gebärdensprachdolmetscherinnen unterstützt wurde. Es war ein sehr anregender und vergnüglicher Abend. Nach der Lesung tauschten sich die Autoren mit dem Publikum aus. Es gab eine sehr interessante Diskussion.