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2.07.2022

Literatur in Einfacher Sprache


Die Stabsstelle Inklusion dankt ihren Projektpartnern Literaturhaus Frankfurt (Veranstalter), Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (Förderer) und Netzwerk Inklusion Frankfurt (Ideengeberin).

Es werden weitere Lesungen für 2022 vorbereitet.
Wenn es soweit ist, werden alle Lesungen 2022 in der Rubrik TERMINE bekanntgegeben.
 

Foto zeigt Eva Keller und Annette Pehnt (Autorin) bei der Lesung im Literaturhaus.
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat für Soziales, Jugend, Familie und Senior:innen, Christiane van den Borg

 

Sammler und Feuerwehrmann

Am 27.06.2022 gab es im Literaturhaus Frankfurt wieder eine Lesung der beliebten „Literatur in Einfacher Sprache“. Diesmal mit Texten von Annette Pehnt und Wolfgang Schorlau.

Schorlau ist bekannt für politisch brisante Kriminalromane (KiWi), die auch verfilmt werden. Pehnt verfasst Romane wie „Alles was Sie sehen ist neu“ (Piper) und Bücher für Kinder.

In Pehnts Geschichte geht es um einen Mann, dessen Beruf es ist, den Müll in Parkanlagen aufzusammeln. Er geht ganz in dieser Aufgabe auf, die er gewissenhaft ausübt. Dabei stellt er sich vor, welche Leute und Situationen dazu geführt haben, dass Pizzakartons und Lippenstifte im Park liegen. Ein verlorenes, teures Handy spielt eine besondere Rolle.

Auch in Schorlaus Text geht es um einen wichtigen Beruf: Feuerwehrmann. Das ist der Traumberuf eines jungen Mannes, der sich davon auch nicht abbringen lässt. Er will Menschen retten.

Texte in Einfacher Sprache sind Kunst - und doch sind sie verständlich für sehr viele Menschen. Niemand wird durch verschachtelte Sätze ausgeschlossen. Alle Menschen können Freude an diesen Texten haben, und so ist das Publikum gemischter als bei anderen Literaturveranstaltungen. Es kommen auch Menschen, denen das Lesen sonst schwer fällt. Die Lesung wurde wieder live durch Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt.

 

Die „Literatur in Einfacher Sprache“ gibt es auch als Buch.
Und als Hörbuch!

„LiES! Das Buch“ (als Buch)

„LiES! Das Buch“ (als Hörbuch)

Das Buch und das Hörbuch sind auch im Buchhandel zu haben.

LiES ist ein Projekt des Literaturhaus Frankfurt und der Stabsstelle Inklusion.
Es wird gefördert durch das Landes-Sozialministerium.

 

Foto zeigt Ferda Ataman (Autorin) und Tonio Schachinger (Autor) bei der Lesung im Literaturhaus.
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat für Soziales, Jugend, Familie und Senior:innen, Christiane van den Borg

 

Einfach für alle - auch bei schweren Themen

Am 07.03.2022 fand im Literaturhaus Frankfurt wieder eine Lesung der beliebten „Literatur in Einfacher Sprache“ statt. Diesmal mit Ferda Ataman und Tonio Schachinger.

Ferda Ataman ist eine bekannte Journalistin und Autorin („Ich bin von hier. Hört auf zu fragen!“, S. Fischer). Sie las ihren neuen Text in Einfacher Sprache, in dem es um einen älteren, allein lebenden Mann und seine neuen Nachbarn geht, die aus der Türkei stammen und ihm Essen bringen. Er ist beeindruckt und möchte sich mit Geschenken bedanken.

Tonio Schachinger hat 2019 mit dem bemerkenswerten Roman „Nicht wie ihr“ (Kremayr & Scheriau) aufhorchen lassen. Jetzt stellte er seinen neuen Text in Einfacher Sprache vor, in dem es um den Tod eines Vaters geht. Der Sohn schildert, wie er den Vater erlebt hat, und wie er ihn nach dessen Tod vermisst. Dabei spielen auch Farben eine wichtige Rolle. Ein sehr anrührender Text.

Themen wie das Zusammenkommen verschiedener Kulturen oder der Tod eines nahestehenden Menschen sind nicht leicht. Aber dieser Abend hat gezeigt, dass Literatur in Einfacher Sprache es schafft, auch schwere Themen für alle verständlich zu machen.

Die Lesung wurde wieder durch Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt. Deshalb war auch wieder eine Reihe von gehörlosen Menschen gerne dabei.

Texte in Einfacher Sprache sind Kunst - und doch sind sie verständlich für sehr viele Menschen. Niemand wird durch verschachtelte Sätze ausgeschlossen. Alle Menschen können Freude an diesen Texten haben, und so ist das Publikum gemischter als bei anderen Literaturveranstaltungen. Es kommen auch Menschen, denen das Lesen sonst schwer fällt.

Die nächste Lesung findet am 27.06.2022 um 19:30 Uhr im Literaturhaus statt. Dann lesen Wolfgang Schorlau und Annette Pehnt ihre Texte vor. Schorlau ist bekannt für politisch brisante Kriminalromane (KiWi ), die auch verfilmt werden. Pehnt verfasst Romane wie „Alles was Sie sehen ist neu“ (Piper) und Bücher für Kinder. Die Veranstaltung wird wieder von Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt.

Seien Sie gerne dabei!

Literaturhaus Frankfurt-Kalender (literaturhaus-frankfurt.de)

 

Die „Literatur in Einfacher Sprache“ gibt es auch als Buch.
Und als Hörbuch!

„LiES! Das Buch“ (als Buch)

„LiES! Das Buch“ (als Hörbuch)

Das Buch und das Hörbuch sind auch im Buchhandel zu haben.

LiES ist ein Projekt des Literaturhaus Frankfurt und der Stabsstelle Inklusion.
Es wird gefördert durch das Landes-Sozialministerium.

 

Foto zeigt Hauke Hückstädt (Leiter des Literaturhauses), Miku Sophie Kühmel (Autorin) und Kristof Magnusson (Autor) bei der Lesung im Literaturhaus.
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat für Soziales, Jugend, Familie und Senior:innen, Christiane van den Borg


Lesung live und online

Am 8.12.2021 fand wieder eine Lesung der beliebten „Literatur in Einfacher Sprache“ statt. Miku Sophie Kühmel und Kristof Magnusson haben ihre Texte im Literaturhaus Frankfurt vorgelesen.

Miku Sophie Kühmel ist seit ihrem Buch-Erfolg „Kintsugi“ sehr bekannt. Kristof Magnusson ist schon länger bekannt als Autor und Übersetzer. Er hat nun bereits drei spannende Texte in Einfacher Sprache geschrieben!

Aufgrund der Corona-Maßnahmen konnte man die Veranstaltung live im Literaturhaus besuchen oder auch online anschauen. So hatten ca. 90 Menschen Zugang zu dieser Lesung.

Texte in Einfacher Sprache sind Kunst - und doch sind sie zugänglich und verständlich für sehr viele Menschen. Niemand wird durch allzu verschachtelte Sätze ausgeschlossen. Alle Menschen haben Freude an diesen Texten und so ist das Publikum viel gemischter als bei anderen Literaturveranstaltungen. Es kommen auch Menschen, denen das Lesen sonst schwer fällt.

Weil die Lesungen mit Gebärdensprachdolmetscherinnen angeboten werden, sind auch immer gehörlose Menschen dabei.

Die nächste Lesung findet am 07.03.2022 um 19:30 Uhr im Literaturhaus statt. Dann lesen Ferda Ataman und Tonio Schachinger ihre Texte vor. Seien Sie gerne dabei!

Literaturhaus Frankfurt -Termin-Detail-Ansicht (literaturhaus-frankfurt.de)

 

Die „Literatur in Einfacher Sprache“ gibt es auch als Buch.
Und als Hörbuch!

„LiES! Das Buch“ (als Buch)

„LiES! Das Buch“ (als Hörbuch)

Das Buch und das Hörbuch sind auch im Buchhandel zu haben.

LiES ist ein Projekt des Literaturhaus Frankfurt und der Stabsstelle Inklusion.
Es wird gefördert durch das Landes-Sozialministerium.

 

Foto zeigt Elisa Diallo und Paul Bokowski bei der Lesung im Literaturhaus.
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat für Soziales, Jugend, Familie und Senior:innen, Christiane van den Borg


Neustart

Am 22.09.2021 konnte endlich wieder eine Lesung der beliebten „Literatur in Einfacher Sprache“ stattfinden.
Elisa Diallo und Paul Bokowski haben ihre Texte im Literaturhaus vorgelesen. Es war wieder ein sehr interessanter und unterhaltsamer Abend.
Alle sind froh, dass die „Literatur in Einfacher Sprache“ wieder live vorgelesen werden kann. Dem Publikum hat es gut gefallen.

Lange konnten wegen der Corona-Pandemie keine Veranstaltungen stattfinden. Jetzt kommen wieder Menschen zu den Lesungen. Wir hoffen, dass bald wieder so viele kommen wie vor Corona.

Die Lesung wurde von wieder Gebärdensprachdolmetschern übersetzt. Auch gehörlose Menschen kommen gerne.

 

„LiES! Das Buch. Literatur in Einfacher Sprache“

Im Mai 2021 hat die Fachkommission der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Überprüfung von Lehr- und Lernmitteln für den Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation vierzehn Medien ausgewählt, die für den Unterricht mit Kindern und Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigung geeignet sind.

„LiES! Das Buch. Literatur in Einfacher Sprache“, 2020 erschienen im Piper Verlag und herausgegeben von Literaturhausleiter Hauke Hückstädt, ist eines davon.

In der Begründung der KMK heißt es: „Entstanden ist ein Band ganz besonderer Literatur, erstmalig und bis dahin weltweit auch einmalig. Er bietet Gelegenheit, im Deutschunterricht 15 namhafte Autorinnen und Autoren der Gegenwartsliteratur in einem Buch kennenzulernen. Die Geschichten zeigen ganz verschiedene neue Formen von Literatur, die auch Menschen, die nicht gut lesen können, verständlich sein sollten. Einige Texte wirken durch die Verknappung poetisch, andere sind sehr bewusst nüchtern gehalten, jedem Wort bleibt Raum. Dank des konsequenten Einsatzes dieser Form der Einfachen Sprache sind alle Texte auch für Schülernnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation gut verständlich und lesbar. Denkbar wäre der Einsatz als Lektüre für die Sekundarstufe I und II sowohl im inklusiven Unterricht als auch an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation. Damit ist der Band „LiES!“ für den Einsatz im Unterricht bei Schülerinn und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation ab Klasse 10 und in der Sekundarstufe II unbedingt zu empfehlen.“

Leitet Herunterladen der Datei einDie Pressemeldung kann hier heruntergeladen werden.

Jetzt als Buch und als Hörbuch: Literatur in Einfacher Sprache

Die „Literatur in Einfacher Sprache“ ist sehr beliebt.

Sehr viele Menschen haben die Lesungen besucht.

Jetzt gibt es diese Literatur als Buch.

Und als Hörbuch!

Öffnet externen Link in neuem Fenster„LiES! Das Buch“ (als Buch)

Öffnet externen Link in neuem Fenster„LiES! Das Buch“ (als Hörbuch)

Das Buch und das Hörbuch sind auch im Buchhandel zu haben.

LiES ist ein Projekt des Literaturhaus Frankfurt und der Stabsstelle Inklusion.
Es wird gefördert durch das Landes-Sozialministerium.

 

Foto zeigt Julia Schoch, Kristof Magnusson und Hauke Hückstädt bei der Lesung im Literaturhaus.
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Christiane van den Borg

 

Buchpremiere macht Freude

Am 05.03.2020 erlebte das Publikum bei der Buchpremiere einen sehr unterhaltsamen Abend. Literaturhaus-Leiter Hauke Hückstädt und hr-Journalist Alf Mentzer stellten die Autoren Kristof Magnusson und Julia Schoch vor. Mehrere Texte aus dem neuen Buch wurden vorgelesen, sowohl Texte von Schoch und Magnusson, als auch Texte von anderen Autoren. Insgesamt gibt es im Buch Texte von 13 bekannten Autoren.

Das Publikum war begeistert, der Saal war wieder voll. Die Veranstaltungen der „Literatur in Einfacher Sprache“ sind ein großer Erfolg.

Die Lesung wurde von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt. Auch gehörlose Menschen kommen gerne.

Die beliebte „Literatur in Einfacher Sprache“ erscheint jetzt im Piper Verlag:
Das Buch heißt „LieS! Das Buch“ und ist in Kürze überall erhältlich.

Foto zeigt Anna Kim und Arno Geiger bei der Lesung im Literaturhaus.

 

Arno Geiger und Anna Kim – die heißeste Lesung des Jahres

Trotz Rekord-Temperaturen kamen am 26.06.2019 über 100 Menschen ins Literaturhaus, um Arno Geiger und Anna Kim zu erleben.
Fantastisch!

Und es hat sich gelohnt. Anna Kim begeisterte in ihrem Text mit innovativen Wortspielen in Einfacher Sprache. Arno Geiger zeigte bemerkenswertes Gespür für Menschen mit Handicap – und dafür, was alle Menschen interessiert: Essen!

Anschließend tauschte sich das Publikum mit den Autoren aus, bevor der bis dahin heißeste Tag des Jahres ausklang.

Foto zeigt Ulrike Almut Sandig und Jens Mühling bei der Lesung im Literaturhaus
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Christiane van den Borg

 

Vielseitig - Ulrike Almut Sandig und Jens Mühling im Literaturhaus

Am 8. April 2019 erlebte das Publikum, wie vielseitig Literatur in Einfacher Sprache ist. Ulrike Almut Sandigs Text hatte ein schweres Thema und war doch fantastisch leicht verständlich geschrieben und vorgetragen. Hohe Kunst und sehr spannend! Jens Mühling begeisterte mit einem Bericht von einer Reise rund ums Schwarze Meer. Das Publikum erlebte durch ihn, wie vielfältig die Menschen und Völker dort sind. Und wie sich Menschen in allen Sprachen einfach verständlich machen können.

 

Foto links zeigt (von links nach rechts): Maruan Paschen, Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld,
Judith Hermann und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt

© Stabsstelle Inklusion im Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Christiane van den Borg

Foto rechts zeigt Judith Hermann und Maruan Paschen bei der Lesung im Literaturhaus
© Stabsstelle Inklusion im Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, Christiane van den Borg

 

Judith Hermann und Maruan Paschen sorgen für volles Haus

Frau Stadträtin Prof. Dr. Birkenfeld und Literaturhausleiter Hauke Hückstädt freuten sich am 27. März 2019, erneut 150 Besucherinnen und Besucher zu begrüßen. Und natürlich die bekannten Autoren Judith Hermann und Maruan Paschen, die im Literaturhaus ihre Texte in Einfacher Sprache lasen. Das Publikum war begeistert. Wieder war es ein spannender und vergnüglicher Abend, mit der Gelegenheit, sich nach der Lesung mit den Autoren auszutauschen.

Foto zeigt Julia Schoch und Kristof Magnusson bei der Lesung im Literaturhaus.

 

Lesung mit Magnusson und Schoch ein großer Erfolg 

Teilhabe für alle soll überall möglich sein, auch in der Kultur. Acht namhafte Autoren schreiben neue Geschichten in Einfacher Sprache. Einfache Sprache als Kunstform! Am Am 6. Dezember 2018 fand im Literaturhaus wieder eine Lesung mit zwei Autoren statt:  Julia Schoch und Kristof Magnusson.

Der Abend war ein großer Erfolg. 150 Besucherinnen und Besucher (mit und ohne Handicap) füllten den großen Saal und genossen die Lesung, die auch durch Gebärdensprachdolmetscherinnen unterstützt wurde. Es war ein sehr anregender und vergnüglicher Abend. Nach der Lesung tauschten sich die Autoren mit dem Publikum aus. Es gab eine sehr interessante Diskussion.